Lisa Roy begegnet in ihrem Buch "Alles ist Gold" der Mutter Gottes

"Alles ist Gold" ist ein aufregendes, gewagtes und gelungenes Buch über die Suche nach Sinn, ein religiös aufgeladenes Buch, dazu ist das Buch von Lisa Roy ein Schlüssel, sich dem Glauben an etwas Größeres, als wir selbst sind, zu nähern – und uns darin zu verankern. Ein Buch auch über Freundschaft, über die Bedeutung von Gemeinschaft, ein Lobpreis auch über das Leben. Im DOMRADIO.DE Interview erzählt die Autorin Lisa Roy, wie es möglich ist zeitgemäß über Maria, die Mutter Gottes zu schreiben.  

Komponist Dominik Susteck schreibt über Kirchen als Klangräume

Nachts allein im Kölner Dom. Der Organist und Komponist Dominik Susteck sollte im Auftrag des Domkapitels ein Stück komponieren. Deshalb hat er allein eine Nacht im Kölner Dom an der Orgel verbracht. Was er dort erlebte, erzählt er im DOMRADIO.DE Interview. Susteck hat ein besonderes Buch über Kölner Kirchen geschrieben. "Andersräume. Vom Lärm der Stadt zur Weite des Raumes" heißt es. Susteck öffnet uns in seinen Texten Augen und Ohren für den Dom und die zwölf romanischen Kirchen in Köln auf eine Art und Weise, die uns staunen lässt. Also auf in die Kölner Kirchen mit diesem kleinen handlichen lesenswerten ganz anderen Führer in der Tasche.https://are-verlag.de/ ;

Christiane Rösinger erkennt in "The Joy of Ageing" wie schön es sein kann, älter zu werden

In der Rubrik der Wochenzeitschrift DIE ZEIT: Was ich gerne früher gewußt hätte, schreibt Christiane Rösinger: "Man muss nicht in Würde altern. Jugendliche sind ja auch nicht in Würde jung". In ihrem Buch "The Joy of Ageing" rät die Autorin und Musikerin zur Nachsicht – den Alten gegenüber: "Beim Älterwerden ist jeder Weg gangbar", schreibt sie: "Gutes Altern beginnt ja damit, dass wir ein ausgewogenes und akzeptierendes Verhältnis zu unseren jeweiligen Lebensphase entwickeln: Ich bin dreißig / fünfzig / achtzig und finde das gut so. Stattdessen hadern wir ein Leben lang mit unserem Alter, wollen als Jugendliche älter und als Ältere jünger sein". Im DOMRADIO.DE Interview erzählt sie auch, warum die Kirche die letzte Bastion gegen den Kapitalismus ist und welches Verhältnis sie heute zur katholischen Kirche hat, denn: "Meinen ersten öffentlichen Auftritt verdanke ich der katholischen Kirche. In einem Kindergottesdienst hielt ich vor der versammelten Gemeinde eine Predigt". https://www.rowohlt.de/buch/christiane-roesinger-the-joy-of-ageing-9783498007539 ;

Dana von Suffrin über ihren Roman "Toxibaby"

"Die beiden sind auf der Suche nach einer Erfahrung, die unsere recht banale und oft trostlose Lebensrealität transzendieren kann". Das sagt die Autorin Dana von Suffrin über beiden Romanhelden Herzchen und Toxibaby. In ihrem Roman "Toxibaby" erzählt Suffrin eine Liebesgeschichte, wie man sie sich schlimmer kaum vorstellen kann. Dieses Portrait einer zermürbenden On-Off Beziehung spiegelt die Beziehungsunfähigkeit der Generation der heute Ende 20- bis Mitte 40jähringen. "Die Religion ist ihnen verschlossen", sagt Suffrin im DOMRADIO.DE Interview, "und doch ist der Wille da, sich auf eine extreme Erfahrung einzulassen. Die beiden suchen etwas, was größer ist als sie selbst und da ist die Liebe eben eine dieser Möglichkeiten, etwas zu finden, was interessanter ist als der Alltag". Wenn die Liebe aber Rettung, Erlösung und Erkenntnis sein soll, muss sie scheitern, weil sie diese religiöse Überhöhung auf Dauer nicht erfüllen kann. https://www.kiwi-verlag.de/buch/dana-von-suffrin-toxibaby-9783462009798  ;

Felicitas Hoppe über ihr Buch "Reisen"

"Right or wrong, this is the road and we are on it". Felicitas Hoppe hat das Zitat von Gertrude Stein als Motto ihrer Betrachtungen über das Reisen ausgewählt. Die Autorin beschreibt unseren Lebensweg als Reise mit Risiken und Nebenwirkungen. "Und wir können nicht selbst entscheiden", sagt Hoppe im DOMRADIO.DE Interview: "Wir können natürlich sagen, ich gehe jetzt nach links oder ich gehe nach rechts. Aber es ist so, dass wir auf dieser Straße vorangehen und wir gehen einem uns im Großen und Ganzen bekannten Ziel entgegen, nämlich wissend, dass die Veranstaltung, an der wir teilnehmen, endlich ist. Aber wo diese Reise endet und wie sie endet, in welchem Verkehrsmittel sie endet, mit welchen Gefährten sie endet, das wissen wir nicht, und es ist gut, dass wir das nicht wissen, sondern dass wir sagen: Das ist der Weg, und den gehen wir, und das ist dann doch ein Moment des Pilgerns mit allen Risiken und Nebenwirkungen".https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/felicitas-hoppe-reisen-9783446284142-t-5851